Golfen und relaxen - wo sich Fuchs und Hase noch grüßen

Straflose Erleichterung wegen Nachsaat

Anfang September haben wir die Konturen aller Grüns optimiert und inklusive dem gesamten Vorgrün - inkl. der Trockenschäden an einzelnen Grüns - nachgesät.

Ab sofort gilt dazu folgende Platzregel: der Ball darf so gespielt bzw. geputtet werden wie er liegt. Ebenso darf straflose Erleichterung genommen werden und der Ball nicht näher zur Fahne gedropt werden. Wir freuen uns, wenn Sie die Nachsaat-Stellen schonen und uns bei der Entwicklung des neuen Rasens unterstützen.

Ebenso haben wir auf der gesamten Golfanlage alle Fairways partiell nachgesät, um so die Regeneration des Rasens nach der Sahara-Hitze im Juni zu beschleunigen. Nicht zuletzt sollen so an den betroffenen Flächen die Rasendicht[...]

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Unsere Biodiversitäts-Maßnahmen 2019 -2020

Alle 2 Jahre werden wir von Golf &  Natur überprüft und legen dort gemeinsam mit unserem Experten Dr. Hardt die Maßnahmen für die jeweils nächsten 2 Jahre fest.

So haben wir uns nun in dieser Legislatur selbst verpflichtet als ersten Schritt zusätzlich rd. 1.000 qm "künstliche" Blühstreifen anzulegen und zu entwickeln. Später sollen diese dann schrittweise ausgeweitet werden.

Des Weiteren haben wi[...]

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Die Flächen der Golfanlage in ökologischer Betrachtung

Das FAZIT für Hammetweil vorab: Nur rund 2% der Flächen (Grüns) werden für den Golf-Spielbetrieb intensiv gepflegt und gedüngt sowie bei Bedarf die Rasenkrankheiten mit Fungiziden oder Herbiziden bekämpft. Insektizide kommen NIE zum Einsatz!

Rund die Hälfte der Fläche steht jedoch der Entwicklung der Artenvielfalt im Besonderen zur Verfügung. Diese Flächen w[...]

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Pflege der Grüns in Zeiten des Klimawandels

"Warum müssen die denn jetzt schon wieder die Grüns aerifizieren", so eine Frage hört man von Golfern immer wieder. Vorab zur Information. Im Golf Club Hammetweil aerifizieren wir meist nur einmal im Jahr die Grüns - und das im Spät-Herbst...

Die Grüns so "schön" und möglichst schnell zu halten ist eine Kunst, die nicht immer gelingt; aber in jedem Fall umfangreiche Fachkenntnisse und viel Fingerspitzengefühl erfordert - und in Zeiten des Klimawandels[...]

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Spitzensportler auf dem Golfplatz – der Feldhase

Nicht nur auf dem Acker ist Lepus europaeus, der Feldhase, ein Spitzensportler. Auch auf Golfplätzen hinterlässt er mit seinen drei Meter weiten und zwei Meter hohen Sprüngen bei Golfern oft großen Eindruck zwischen zwei Abschlägen. Berühmt sind seine blitzschnellen Richtungswechsel: Er biegt abrupt ab, schlägt einen Haken und verwirrt so seine Verfolger.

Auf der Flucht flitzt der Hase mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde über den Acker. Das ist richtig schnell, aber mit den 200 km/h eines Golfballs bei Drives kann es Hoppelmann dann doch nicht aufnehmen…!

Ausgewachsene Feldhasen wiegen vier bis sechs Kilogramm. Im Sommer ist ihr Fell erdbraun, im Winter graubraun. Besonders auffallend sind die bis zu 15 Zentimeter langen Ohren. Die Löffel sind hervorragende Schalltrichter, mit denen Lepus europaeus selbst leiseste Geräusche auffangen kann.

Kaninchen und Feldhase sind nur weitläufig verwandt und einfach zu unterscheiden. Der Hase ist viel größer und schwerer als das Kaninchen. Außerdem hat das Kaninchen kurze Ohren. Feldhasen tummeln sich in ganz Europa, dem westlichen Asien und sie sind auch in Nordafrika zu Hause. Lepus europaeus hat es gern warm und trocken.

Am liebsten lässt er sich auf offenen Flächen mit guter Rundumsicht nieder. Er ist zwar kurzsichtig, doch das Fluchttier hat mit seinem Sichtfeld von nahezu 360 Grad den perfekten Überblick. In den Ackerboden auf dem Feld scharrt der Feldhase kleine Mulden, die Sassen, in denen er sich zur Ruhe legt. Er bevorzugt die Feldflur gegenüber Rasen.

Lepus europaeus ist – wie viele Golfer auch -- ein Feinschmecker, der sich gesund ernährt. Als reiner Vegetarier liebt er Klatschmohn, Kräuter und Gräser aller Art. Auch Getreide, Knospen und Baumrinde knabbert er zum Leidwesen der Landwirte und Förster gern. Pflanzen dienen ihm auch als Deckung vor seinen Hauptfeinden wie Fuchs, Marder und Wildschwein.

Während Kaninchen nackt und blind in einer Erdhöhle auf die Welt kommen, wird der Hasennachwuchs auf dem freien Feld geboren, hat gleich nach der Geburt ein Fell und kann sofort sehen und laufen. Trotzdem bleiben die Kleinen während der ersten drei Lebenswochen ausschließlich zu Hause. Der Feldhase ist ein Einzelgänger, Kaninchen hingegen leben in Kolonien zusammen. In weit verzweigten Bauten verstecken sie ihre Jungen.

Golf Club Hammetweil unterstützt das DGV-Projekt "Golf & Natur"

Schon beim Bau der Golfanlage stand immer das Ziel "Ökologie und Ökonomie" in Einklang zu bringen mit im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den regionalen Behörden und Vereinen ist  uns dies fast ausnahmslos gelungen.

Jetzt wollen wir einen Schritt weiter gehen und uns selbst den objektiven Standards, ISO-Normen und den Bedürfnissen von Umwelt und Tier stellen. Im Rahmen des Projektes "Golf & Natur" des Deutschen Golf Verbandes haben wir letztes Jahr die nächste Stufe, also die Auszeichnung "Gold" erreicht.

Projektverantwortlich ist unsere stellvertretende Geschäftsführerin Petra Will.

Diese Rubrik hier im Internet soll jedoch vor allem dazu dienen, Sie liebe Golfspieler und Interessierte, über Entwicklungen und Pflegemaßnahmen sowie über schützenwerte Pflanzen und Tiere zu informieren. Schauen Sie hin und wieder hier mal rein - Sie werden überrascht sein, was sich bei uns alles bewegt...

Ihr Frank-Hagen Spanka