Aktuelles

Pflege der Grüns in Zeiten des Klimawandels

"Warum müssen die denn jetzt schon wieder die Grüns aerifizieren", so eine Frage hört man von Golfern immer wieder. Vorab zur Information. Im Golf Club Hammetweil aerifizieren wir meist nur einmal im Jahr die Grüns - und das im Spät-Herbst...

Die Grüns so "schön" und möglichst schnell zu halten ist eine Kunst, die nicht immer gelingt; aber in jedem Fall umfangreiche Fachkenntnisse und viel Fingerspitzengefühl erfordert - und in Zeiten des Klimawandels auch immer mal wieder den Mut braucht mit "Alt-Gelerntem" zu brechen.

Grundsätzlich stellt sich schon mal die Frage, wurden denn zum Zeitpunkt des Golfanlagen-Baues denn überhaupt die richtigen Gräser angesät, die den aktuellen Klimaverhältnissen entsprechen? Ändern könnte man wenig oder nur sehr aufwändig daran etwas, also heißt es lernen damit umzugehen und zu improvisieren. In Hammetweil haben wir das Glück in jedem Fall mit einer Penn A4-Mischung gut aufgestellt zu sein, wenngleich so viel Nässe einem auf Sonne angelegten Gras auch Nachteile bringt.

Viele Erkenntnisse der Hochschulen wie der Uni Hohenheim oder der Greenkeeper-Schulen basieren auf historischen Erkenntnissen und bisheriger Pflegeerfahrung, die in dieser Weise oft nicht mehr zum Ziel führen. So haben insbesondere in den vergangenen Jahren häufige Starkregen regional unterschiedlich zu einer erhöhten Bodenverdichtung geführt, wodurch die Gräser und vor allem die Wurzeln nicht mehr ausreichend durchatmen können. Ein unglücklicher Maschineneinsatz mit zu großen und schweren Traktoren, um eine Pflege schneller zu erledigen, waren dabei wenig unterstützend.

Um sich möglichst keine Krankheiten wie Schnee-Schimmel, Hexenringe, Schwarz-Algen oder eine Wurzel-Fäule einzufangen und um möglichst dann keine Pestizide oder sonstige aggressiven Dünger einsetzen zu müssen, setzt der Golf Club Hammetweil auf eine verstärkte mechanische, kontinuierliche Pflege.

Das tägliche Mähen mit aktuell auf kurze 2,8 mm Länge bringt nicht nur eine höhere Ballrollgeschwindigkeit, sondern bietet Pilzen auch eine geringere Angriffsfläche. Neben neben dem täglichen Mähen ist vor allem das Igeln mit der großen Walze, um für den Spielbetrieb fast unbemerkt zu bleiben, Luft in den oberflächigen Rasen zu bekommen (Einstechtiefe 0,5 bis 1,5 cm). Das ab und an anschließende feine Sanden (Top-Dressing) härtet den Boden aus, hält die feinen Löcher noch etwas länger auf und spielt einige Mineralien in den Boden.

Wussten Sie dass die Grüns von PGA-Turnieren bis zu 4 mal an einem einzigen Tag gemäht werden?

Das Vertikutieren dient neben der Luftzufuhr vor allem dazu überschüssiges Gras aus dem Grün zu holen. Heute haben wir rund 16.000 Gräser pro Quadratmeter - vor 30 Jahren waren es weniger als 6.000. Da ist es ganz logisch, dass bei so vielen "Bremsern" der Ball langsamer rollt. Andererseits bilden Schnittabfälle auch einen guten Rasenfilz und somit einen Wasserspeicher, wodurch sich der Wasserverbrauch deutlich reduzieren lässt. Also irgendwie gilt es den richtigen Ausgleich hinzubekommen.

Das "nervige" Tiefen-Aerifzieren mit Voll-Spoons ist wichtig um die rund 15 cm tiefe Rasentragschicht zu durchbrechen und die Drainschicht darunter aktiv zu halten. Nicht zuletzt werden damit die Rasenwurzeln getrennt, wodurch die Gräser an der Tagesoberfläche wieder senkrecht und weniger flach wachsen - erhöht wiederum die Ballrollgeschwindigkeit. 

Das Aerifizieren mit Kreuzspoons entlüftet die Grüns, weshalb es auch Lufting genannt wird. Nach einem Tag sind selten die Löcher noch zu sehen. Jedoch steigt das Stimpmeter (Maßeinheit für Ballrollgeschwindigkeit) um bis zu einem Meter, wenn das Grün trocken und nicht mehr feucht ist. Fühlen Sie mal selbst über so einem Loch wie hier die Feuchtigkeit ausströmt!

Das Bügeln mit der Bügelmaschine bringt noch mehr Laufruhe in den Ball, sofern der Boden schon abgetrocknet ist und nicht zum falschen Zeitpunkt der Boden nur noch stärker verdichtet wird...

Und im Herbst tun wir alles dafür, den Rasen gut über den Winter zu bekommen, um möglichst früh die Grüns im Frühjahr wieder öffnen zu können.

Ein fein abgestimmter Düngeplan mit rund 2 Dutzend verschiedenen Grüns-Düngungen abwechselnd mit mechanischen Maßnahmen machen die Grüns zum intensivst gepflegten Spielelement. Nicht zuletzt sind diese deshalb sogar mit einer Betriebsausfall-Versicherung zusätzlich abgesichert.

Was wir in welcher Reihenfolge machen, bleibt unser Geheimnis. Aber gehen Sie davon aus, wir wissen was wir tun - und unser Ziel ist es stets: Schöne und schnelle Grüns zu bieten, bei einer möglichst geringen Ausfallzeit wegen Pflegemaßnahmen. Wir würden uns freuen, wenn Sie dies bei fachlichen Vorschlägen gegenüber unseren Greenkeepern berücksichtigen. Ansonsten beantworte ich auch gerne persönlich Ihre Fragen.

Ihr

Frank-Hagen Spanka

Spitzensportler auf dem Golfplatz – der Feldhase

Nicht nur auf dem Acker ist Lepus europaeus, der Feldhase, ein Spitzensportler. Auch auf Golfplätzen hinterlässt er mit seinen drei Meter weiten und zwei Meter hohen Sprüngen bei Golfern oft großen Eindruck zwischen zwei Abschlägen. Berühmt sind seine blitzschnellen Richtungswechsel: Er biegt abrupt ab, schlägt einen Haken und verwirrt so seine Verfolger.

Auf der Flucht flitzt der Hase mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde über den Acker. Das ist richtig schnell, aber mit den 200 km/h eines Golfballs bei Drives kann es Hoppelmann dann doch nicht aufnehmen…!

Ausgewachsene Feldhasen wiegen vier bis sechs Kilogramm. Im Sommer ist ihr Fell erdbraun, im Winter graubraun. Besonders auffallend sind die bis zu 15 Zentimeter langen Ohren. Die Löffel sind hervorragende Schalltrichter, mit denen Lepus europaeus selbst leiseste Geräusche auffangen kann.

Kaninchen und Feldhase sind nur weitläufig verwandt und einfach zu unterscheiden. Der Hase ist viel größer und schwerer als das Kaninchen. Außerdem hat das Kaninchen kurze Ohren. Feldhasen tummeln sich in ganz Europa, dem westlichen Asien und sie sind auch in Nordafrika zu Hause. Lepus europaeus hat es gern warm und trocken.

Am liebsten lässt er sich auf offenen Flächen mit guter Rundumsicht nieder. Er ist zwar kurzsichtig, doch das Fluchttier hat mit seinem Sichtfeld von nahezu 360 Grad den perfekten Überblick. In den Ackerboden auf dem Feld scharrt der Feldhase kleine Mulden, die Sassen, in denen er sich zur Ruhe legt. Er bevorzugt die Feldflur gegenüber Rasen.

Lepus europaeus ist – wie viele Golfer auch -- ein Feinschmecker, der sich gesund ernährt. Als reiner Vegetarier liebt er Klatschmohn, Kräuter und Gräser aller Art. Auch Getreide, Knospen und Baumrinde knabbert er zum Leidwesen der Landwirte und Förster gern. Pflanzen dienen ihm auch als Deckung vor seinen Hauptfeinden wie Fuchs, Marder und Wildschwein.

Während Kaninchen nackt und blind in einer Erdhöhle auf die Welt kommen, wird der Hasennachwuchs auf dem freien Feld geboren, hat gleich nach der Geburt ein Fell und kann sofort sehen und laufen. Trotzdem bleiben die Kleinen während der ersten drei Lebenswochen ausschließlich zu Hause. Der Feldhase ist ein Einzelgänger, Kaninchen hingegen leben in Kolonien zusammen. In weit verzweigten Bauten verstecken sie ihre Jungen.

Golf Club Hammetweil unterstützt das DGV-Projekt "Golf & Natur"

Schon beim Bau der Golfanlage stand immer das Ziel "Ökologie und Ökonomie" in Einklang zu bringen mit im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den regionalen Behörden und Vereinen ist  uns dies fast ausnahmslos gelungen.

Jetzt wollen wir einen Schritt weiter gehen und uns selbst den objektiven Standards, ISO-Normen und den Bedürfnissen von Umwelt und Tier stellen. Im Rahmen des Projektes "Golf & Natur" des Deutschen Golf Verbandes haben wir letztes Jahr die nächste Stufe, also die Auszeichnung "Gold" erreicht.


Projektverantwortlich ist unsere stellvertretende Geschäftsführerin Petra Will.


Diese Rubrik hier im Internet soll jedoch vor allem dazu dienen, Sie liebe Golfspieler und Interessierte, über Entwicklungen und Pflegemaßnahmen sowie über schützenwerte Pflanzen und Tiere zu informieren. Schauen Sie hin und wieder hier mal rein - Sie werden überrascht sein, was sich bei uns alles bewegt... Ihr Frank-Hagen Spanka

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „GOLF&NATUR“?

Bereits seit Jahren benutzen Industrie- und Dienstleistungsgewerbe Programme wie das ISO 9001 Qualitäts- oder das ISO 14001 Umweltsicherungssystem. Diese Programme gehören weltweit zum Standard einer guten Betriebsführung. Der Deutsche Golf Verband (DGV) hat unter dem Begriff „GOLF&NATUR", ein selbstverpflichtendes und proaktives Umweltmanagementsystem für Golfanlagen entwickelt, das sowohl Qualitäts- als auch Umweltaspekte beinhaltet. Das Umweltzertifikat „GOLF&NATUR" enthält dabei alle relevanten Aspekte, die zur Sicherung der Qualität beim Management einer Golfanlage und zum umweltbewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen beitragen.

Während für den Golfer vorwiegend die Qualität der Rasenflächen von Interesse ist, sind für den Betrieb einer Golfanlage einzuhaltende Bestimmungen sowie Arbeitsprozesse notwendig, die aber wichtige Voraussetzungen für einen nachhaltigen Spielbetrieb sind. So sind neben der Qualität der Spielelemente auch Sicherheitsfragen für den Spielbetrieb und beim Einsatz bzw. Wartung der Maschinen und Geräte wichtig. Durch den bewussten Umgang mit Wasser, Dünger, Saatgut und Pflanzenschutzmitteln können Kosten in Grenzen gehalten werden, um gleichzeitig die für uns Menschen immer wichtiger werdenden natürlichen Ressourcen und die Umwelt zu schonen. „GOLF&NATUR" ist dabei ein Instrument zu einem systematischen, strukturierten, gesamtheitlichen und bedarfsorientierten Qualitätskonzept, um das gesamte Spektrum der betrieblichen Abläufe einer Golfanlage nachhaltig bzw. zukunftsorientiert zu dokumentieren und auszurichten. Dabei werden die Standards einer Golfanlage erfasst, Maßnahmen zur Verbesserung von Standards umgesetzt und in wiederkehrenden unabhängigen Audits eine zielkonforme Verbesserung von Standards bescheinigt. Damit wird ein innerbetriebliches Instrument etabliert, um die Bereiche: Spielbetrieb, Pflege und Landschaftsentwicklung kontinuierlich weiterzuentwickeln. Für die Verantwortlichen einer Golfanlage bedeutet dies Transparenz, um Prozesse effektiver, kostenbewusster und nachhaltiger zu gestalten. Im Vordergrund stehen dabei: Qualität, Rechtssicherheit, Bestandsschutz und Nachhaltigkeit.

Wie läuft der Zertifizierungsprozess?

In Abhängigkeit vom Umfang der getroffenen Maßnahmen und deren nachhaltiger Einführung über einen bestimmten Zeitraum gibt es Zertifikate in Bronze, Silber und Gold. Während der DGV noch eigenständig Bronze verleiht, muss der Silber und Gold Status von einem externen, unabhängigen Unternehmen bestätigt werden. Der DGV setzt für diese Audits die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Management Systemen mbH (DQS) ein. Weitere Informationen zu „GOLF&NATUR" unter: www.golf.de/dgv/umweltprogramm

Was beinhaltet das Programm? „GOLF&NATUR" lässt sich in vier Schwerpunkte unterteilen:

1. Natur und Landschaft: Dokumentation über Flächenverhältnisse, Pflichten aus Genehmigungen, Darstellung natürlicher Lebensräume, Auflistung landschaftlicher Eigenheiten und kulturhistorischer Stätten.

2. Pflege und Spielbetrieb: Definition Spielqualität, Koordination von Spiel- und Pflegebetrieb, Pflegepläne mit Arbeitszeiten, Dokumentation vom Dünger-, Wasser- und Pflanzenschutzmanagement.

3. Arbeitssicherheit und Umweltmanagement: Gesetzlicher Arbeits- und Gesundheitsschutz, Sicherheitskonzept und Notfallpläne, Energiekonzepte, Abfallentsorgung, Maschinenwartung und Reinigung.

4. Öffentlichkeitsarbeit und Infrastruktur: Philosophie und Leitbild, Informationen zu Greenkeeping- und Umweltthemen, Qualifikation des Personals und Infrastruktur.

Was erwartet die Golfanlage von diesem Programm?

 

  • Standards definieren, erreichen und stetig verbessern (Qualitätssicherungsinstrument)
  • Vermeidung von Haftungsrisiken für die Verantwortlichen durch Beachtung sicherheitsrelevanter Aspekte
  • Pflegemanagement standortgerecht und zielorientiert ausrichten
  • Kosteneinsparungen durch geplante, strukturierte Vorgehensweisen und bewussten Umgang mit Ressourcen
  • Akzeptanz für die Themen Greenkeeping/Natur/Umwelt bei Mitgliedern und Gästen verbessern

Durch Integration die Glaubwürdigkeit bei Naturschutzverbänden bzw. Umweltbehörden stärken

Motivation und Weiterbildung der Mitarbeiter

Imagepflege und -verbesserung nach „innen“ und „außen“

Qualitätsmanagement bedeutet hohes Anspruchsniveau

Zusammengefasst bedeutet „GOLF&NATUR": Optimale Spielqualität, zeitgemäßes Umweltmanagement, Rechtssicherheit, Ressourcenschutz, verbesserte Qualität und Nachhaltigkeit, vereint in einem systematischen Konzept.

Divots

Als Divot bezeichnet man Grasstücke, die bei einem Golfschlag herausgeschlagen werden. Ein Divot ist also eine Verletzung der Grasnarbe. Sowohl dieses herausgeschlagene Grasstück als auch die beschädigte Stelle nennt man Divot. Ursprünglich stammt der Begriff aus dem englischen Sprachgebrauch und steht für ein dünnes Stück Grassoden.

Es gehört zur Etikette eines jeden Golfers, ein herausgeschlagenes Stück Gras nach dem Schlag wieder sorgfältig einzusetzen und festzutreten. Leider wird dieses Ausbessern der Divots jedoch nicht von allen Spielern beherzigt, auch wenn es vermutlich nicht vorsätzlich passiert. Aber es ist immer wieder auffallend, wie viele kahle Stellen insbesondere im „Approach-Bereich“ der Grüns vorzufinden sind.

Ähnlich wie bei den Pitchmarken ist jeder Golfer angehalten, die Greenkeeper bei ihrer Arbeit zu unterstützen. D.h., ebenso wie Pitchmarken auf dem Grün umgehend zu beseitigen sind, gilt es auch die Divots unverzüglich und korrekt zurücklegen.

Wird ein Divot nicht innerhalb weniger Minuten geschlossen, werden Fremdsamen insbesondere durch den Wind in diese offene Graswunde hineingetragen und können innerhalb von 24 Stunden keimen und Wurzeln bilden. Und schon ist es dahin mit der homogenen Grasfläche. Stattdessen bildet sich ein Flickenteppich aus Gräsern und dazwischen wachsenden Kräutern, die auf dem Fairway kein Golfer sehen möchte.

Falls ein Divot nur eine Stunde unrepariert bleibt, trocknet das herausgeschlagene Rasenstück aus und kann, wenn es zu spät wieder eingesetzt wird, nicht wieder anwachsen. Die Greenkeeper haben somit gar keine Chance, ein solches Divot zu reparieren, da sie gemeinhin erst Stunden nach den Golfern den Platz für den nächsten Tag herrichten. Dann bleibt dem Greenkeeper nur die Möglichkeit, teures Saatgut in die Graswunden zu geben und es dauert in unseren Breiten mitunter 4 Wochen, bis die Fläche vollends zugewachsen ist.

Das alles kann vermieden werden, wenn der Golfer sich nur einmal kurz bückt und das Divot wieder einlegt, so wie es jeder Profigolfer oder sein Caddie vorlebt. Das Ganze dauert nur 10 bis 20 Sekunden. Das Fairway dankt es Ihnen bereits nach wenigen Tagen, denn schon dann ist die Grasnarbe wieder fest angewachsen und von der ausgebesserten Stelle ist nichts mehr zu sehen.

Ähnlich wie bei den Pitchmarken auf den Grüns, wo man durchaus auch Pitchmarken anderer Golfer entfernen kann, falls diese es versäumt haben sollten, so kann und sollte man auch Divots anderer Spieler wieder einsetzen. Auch dieses zählt zur Aufgabe eines verantwortungsvollen Golfers. Das alles wäre allerdings nicht nötig, wenn jeder Golfer mit der nötigen Disziplin über den Platz geht und gemäß der allgemein gültigen Golfetikette seine Pitchmarken und Divots ausbessern würde.

Es gibt unterschiedliche Methoden, Divots zu reparieren. Zunächst einmal unterscheiden wir bei den Divots zwei Kategorien:

1. Die sogenannte „Rasierte Grasnarbe“.

Hier wurde nur die Oberfläche des Fairwaygrases abgeschält und die Graswurzel nicht verletzt, ähnlich wie beim Rasenschnitt. Eine Aktion ist nicht notwendig, da das Gras innerhalb kürzester Zeit nachwächst.

2. Das sogenannte „Schnitzel“.

Hier wurde ein Rasenstück mit Wurzeln herausgeschlagen. Eine Hilfe ist hierbei unbedingt gefragt.

Während in wärmeren Regionen die Golfer gemeinhin Sand oder Grassamen mit sich führen und diesen zur Reparatur in das Divot einstreuen, wird in unseren Breitengraden das Rasenstück sauber und richtig herum wieder eingelegt und festgetreten. Passiert dieses nicht, können unerwünschte Fremdsamen von z.B. Löwenzahn oder Gänseblümchen hingetragen werden, Wurzeln bilden und die homogene Grasfläche kaputt machen. Herausgeschlagene und angetrocknete Rasenstücke können zudem die Mäher der Greenkeeper beschädigen.

Hinzu kommt, dass ohne das Zurücklegen der Divots die Bälle nachfolgender Spieler in der Vertiefung liegen bleiben können. Und wer ärgert sich nicht darüber, wenn der Ball mitten auf dem Fairway in einem Divot zum Liegen kommt?

Die Qualität unserer Fairways ist also in hohem Maße von unserem eigenen Verhalten abhängig. Bitte nehmen Sie sich zukünftig die Zeit, um offene Wunden auf dem Grün und auf den Spielbahnen sofort zu reparieren, so wie es die Etikette vorschreibt.

Verhalten Sie sich wie ein guter, erfahrener Golfer und helfen Sie uns, unseren Golfplatz in einem hervorragenden Zustand zu hinterlassen. Nur so können wir alle stolz auf unseren Platz sein und beste Ergebnisse auf unseren Runden erzielen.

Pitchmarken

Ein auf dem Grün landender Golfball hinterlässt ein Balleinschlagloch (Pitchmarke oder Ball Marke), das wie eine kleine Verletzung wirkt. Wird diese Pitchmarke nicht innerhalb weniger Minuten geschlossen, können Samen der schnell wachsenden Einjährigen Rispe in diese „offenen Wunden“ hineingetragen werden, die innerhalb von 24 Stunden keimen und Wurzeln bilden und das Gras verdrängen. Aufgrund des schnellen Wachstums der Einjährigen Rispe gegenüber dem Gras bilden sich Flecken auf den Grüns und eine holprige, nicht spurtreue Grünoberfläche entsteht, was zu verschobenen Putts führt, die kein Golfer haben möchte.

Abhilfe kann geschaffen werden, in dem jeder Golfer sofort seine Pitchmarke entfernt und ggf. noch weitere Pitchmarken auf dem Grün ausbessert. Dadurch können sich einerseits die Schadstellen desGrases auf dem Grün erholen und bieten sich andererseits der Rispe keine Möglichkeit, sich in den Wunden einzunisten.

Wenn jedoch die Pitchmarken von den Greenkeepern häufig erst am nächsten Tag beseitigt werden können, ist der Schaden bereits gegeben. Selbst wenn eine Pitchmarke nur eine Stunde unrepariert bleibt, dauert es 4 Wochen und länger, bis sich eine Schadstelle vollständig erholt.

Somit heißt es nicht über die Greenkeeper oder die schlechten Grüns schimpfen, sondern selber Hand anlegen, so wie es auch die Golf-Etikette vorschreibt. Wenn jeder Golfer sich nur 5 Sekunden Zeit nehmen würde, um eine Pitchmarke zu reparieren, egal ob es eine eigene Pitchmarke oder die eines Mitspielers ist, dann würden sich die Grüns in einem besseren und gesunden Zustand präsentieren. Das Grün dankt es Ihnen bereits nach 24 Stunden, denn schon dann ist von der ausgebesserten Stelle nichts mehr zu sehen.

Die Qualität unserer Grüns ist also in hohem Maße von unserem eigenen Verhalten abhängig. Wenn wir gute Grüns wollen, dann können wir dieses nicht alleine den Greenkeepern überlassen, bis diese nach Stunden alle Pitchmarken repariert haben, sondern müssen dieses selber sofort erledigen.

Daher sollte es für jeden Golfer eine Selbstverständlichkeit sein, immer eine Pitchgabel mit sich zu führen und diese auf jedem Grün einzusetzen. Verhalten Sie sich wie ein guter, erfahrener Golfspieler und nehmen Sie sich zukünftig ein paar Sekunden Zeit, um offene Wunden auf den Grüns zu beheben. Bringen Sie auch Ihren Mitspielern bei, sich so zu verhalten. Somit helfen Sie uns allen, unseren Golfplatz in einem Top-Zustand zu hinterlassen und Sie erzielen einen besseren Score auf Ihren zukünftigen Runden.

Tiere bei uns auf der Golfanlage: Säugetiere

Im Golf Club Hammetweil gibt es eine vielfältige und artenreiche Flora und Fauna. Hier möchten wir Euch einige Tiere und Pflanzen vorstellen, die Ihr bei uns auf der Anlage entdecken könnt. Wir möchten mit der Vorstellung der Säugetiere beginnen.

Fuchs
Dachs
Igel
Fledermaus
Wühlmaus
Maulwurf
Siebenschläfer
Marder
Rehe
Eichhörnchen
Feldhase
Wildschwein

Tiere bei uns auf der Golfanlage: Reptilien, Frösche, Fische

Hier stellen wir Euch einige unserer Teich- und Uferbewohner vor, wenn Ihr euch langsam den Teichen nähert, könnt Ihr sicher einige entdecken!

Ringelnatter
Wegschnecke
Regenwurm
Wildkarpfen
Kaulquappen
Weinbergschnecke
Erdkröte
Grünfrosch
Laubfrosch
Molch
Blindschleiche
Kreuzotter
Goldfisch
 
 
 
 
 

Tiere bei uns auf der Golfanlage: Vögel

Heimische Greifvögel, Singvögel  beheimatet die Golfanlage in Hammetweil in großer vielfalt. Durch die beim Bau neu angelegten Teiche und Bäche, konnten nun auch Wasservögel ein neues Revier für sich erobern.

Bussard
Roter Milan
Waldkauz
Schleiereule
Turmfalke
Buntspecht
Grünspecht
Elster
Graureiher
Krähe
Ringeltaube
Bachstelze
Blaumeise
Buchfink
Dorngrasmücke
Eichelhäher
Erlenzeisig
Feldsperling
Gartenrotschwanz
Goldammer
Grünfink
Haussperling
Kleiber
Kohlmeise
Rohrammer
Star
Feldlerche
Stockenten
Nilgans
Blässhuhn
Teichhuhn
Schwalbe
Wiedehopf
 

Klein, aber überall zu finden - Insekten!

Erdhummel
Laufkäfer
Marienkäfer
Waldameise
Wasserläufer
H-Schwärmer
Jagdspinne
Kreuzspinne
Trichterspinne
Bockkäfer
Strauchschrecke
Hirschkäfer
Riesenschnake
Schwebfliege
Zecke
Bremse
Honigbiene
Wespe
Hornisse
Aurorafalter
Bläuling
Distelfalter
Eichenspinner
Kleiner Fuchs
Pfauenauge
Weißling
Libelle blau
Libelle rot
Stechmücke
Eichelbohrer

Was blüht denn da? Blumen auf der Golfanlage

Das auf einer Golfanlage nicht nur Gras wächst kann man das ganze Jahr über in den Umfeldern der Spielbahnen, Rough, Weg- und Waldränder sehen. Hier nun einige Bilder dieser Pflanzen und Blumen.

Anemone
Wiesenstern
Wiesenbocksbart
Weidenröschen
Waldmeitser
Wasserpest
Sumpfschwertlilie
Segge
Seerose
Schilffrohr
Rohrkolben
Farn
Gras
Efeu
Brennnessel
Binsen
Buschrose
Hortensie
Schaumkraut
Storchenschnab
Augentrost
Bärlauch
Blutweiderich
Windröschen
Butterblume
Flockenblume
Huflattich
Kamille
Labkraut
Lavendel
Löwenzahn
Margeriten
Mohnblume
Rot-Klee
Schafgarbe
Schlüsselblume
Lichtnelke
Wasserschwade
 
 

Natürlich auch noch Bäume und Hecken!

Elsbeere
Schlehe
Hagebutte
Brombeere
Weißdorn
Holunder
Schneeball
Heckenrose
Hainbuche
Salweide
Schwarzdorn
Heckenkirsche
Hardriegel
Feldahorn
Feldrose
Bambus
Kirschlorbeer
Birke
Pfaffenhütchen
Waldkiefer
Tanne
Eibe
Linde
Blutbuche
Rotbuche
Silberpappel
Spitzahorn
Eberesche
Erle
Buche
Kirsche
Apfelbaum
Lärche
Fichte
Haselnuss
Trompetenbaum
Weide
Wilde Mirabelle
Zwetschke
Birnbaum
Eiche
 

Ein paar Tricks für den eigenen Rasen...

Weil wir in diesen Tagen so oft gefragt werden, wie wir in so kurzer Zeit die Golfanlage so toll hinbekommen haben und was man für seine privaten Rasen machen muss?

Hier das Geheimnis: pflegen, pflegen, pflegen! Und am besten ganz viel mechanisch - weil es am günstigsten ist und am ökologischsten ist. Am besten in folgender Reihenfolge - düngen allein reicht jedoch nicht!

> Wenn Sie erst jetzt im Frühjahr beginnen:

1. Verschaffen Sie Ihrem Rasen Luft - befreien Sie ihn von Filz und hartem Boden. D.h. vertikutieren sie ihn maschinell oder einfach mit einer Stahlharke.

2. Etwas Sand hilft langfristig und ist günstig. Sand hält den Boden offen und lässt das Wasser besser eindringen.

3. Mähen Sie einmal den Rasen mäßig.

4. Düngen Sie gleichmäßig exakt gemäß Packungsanweisung!!! Die meisten Privatanwender sind zu zögerlich. Nehmen Sie ruhig einen teuren Langzeit-Dünger - dies lohnt sich. Der Rasendünger in jedem Baumarkt genügt. Die Dünger für unsere Golfanlage sind Spezialmischungen, die auf den jeweiligen Vegetationsmonat(!) abgestimmt sind.

5. Düngen Sie nicht bei Sonne, am besten Abends! Es muss danach regnen oder sehr, sehr intensiv künstlich beregnet werden.

6. Warten Sie!

7. Und jetzt heißt es mähen, mähen, mähen. Bis Mitte Mai können es schon zwei mal die Woche sein - nur so ist der Rasen gezwungen seine Energie in die Bildung von weiteren Wurzeln zu stecken und nicht in die Länger der Grashalme...

8. Wässern Sie bei Bedarf regelmäßig - 1-2x pro Woche reicht gewöhnlich.

9. Mähen Sie weiter - reduzieren Sie bis Ende Juni auf 1x alle 2 Wochen.

10. Weiter geht's dann wahrscheinlich mit Unkrautbekämpfung und Krankheiten...

11. Und im Herbst spätestens kommt die Vorbereitung für die nächste Saison

 

Eigentlich ganz einfach - nur viel Arbeit. Aber das Ergebnis macht bestimmt Spaß!

 

P.S. Oder Sie kaufen sich einen Rollrasen - kalkulatorisch betrachtet ist dieser fast gleich teuer...



Das aktuelle Wetter

Donnerstag, 28. September 2017 Platz vorübergehend gesperrt!

In der Zeit von 13.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr ist kein „Weiterspiel“ oder Abschlag von den Bahnen 10 bis 18 durch den Kanonenstart des Privat Turniers möglich. Die Bahnen 10 bis 18 werden bis 13.30 Uhr geräumt. Die Bahnen 1 bis 9 sind wie gewohnt frei…

Platz und Übungs-Areas geöffnet

Clubmeister 2017

Warum müssen die schon wieder aerifizieren?

Oder Grüns-Pflege in Zeiten des Klima- wandels.  ...hier geht's zum Artikel.

Zum Saisonauftakt Februar 2018 nach La Gomera mit der TUI Sillenbuch...

... und unserem Mitglied Marike Klima.

Näheres Infos unten. Z.B. das Doppelzimmer ab € 1.608 .

... Reisedetails

TUI Reisebüro Stuttgart

Sillenbuch 0711/4769330

>> E-Mail senden

K O N T A K T

Golf Club Hammetweil

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Hammetweil 10

72654 Neckartenzlingen

 

Club-Sekretariat

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